Brandstätte Concert #5 feat. Medusa’s Bed

Medusas Bed (c) David Visnijc

MEDUSA’S BED

Lydia Lunch – Spoken Words, E-Guitar
Mia Zabelka – E-Violin, Voice, Alien Objects, Electronic Devices
Zahra Mani – Bass Guitar, Field Recordings, Electronics

In „Medusa’s Bed“ treffen Mia Zabelkas avantgardistische Violinarrangements auf Zahra Manis psycho-atmosphärische Klanglandschaften und schaffen einen Hintergrund, vor dem der nächtliche Gesang von Lydia Lunch perfekt zur Geltung kommt.

„Medusa’s Bed“ erinnert an ein Moritat oder ein hypnotisches Hörspiel im Radionachtprogramm. Suggestiv und spannend, eine latente Bedrohung durch etwas Hinterhältiges, das sich aus dem Dunkel heranschleicht und deinem Schatten eine Einladung zuflüstert.

Medusa’s Bed Winter Tour 2018 führt nach Oslo, Berlin, Graz und Wien. In Berlin treten die Musikerinnen im Rahmen des CTM Festivals auf.

Im August 2017 hat die Formation bereits 4000 BesucherInnen bei dem portugiesischem FORTE Festival begeistert.
Mia Zabelka’s neues Solo Album „Cellular Resonance“ (LCR Records 2017), gemixt und co-komponiert von Lydia Lunch, erhielt zudem weltweit enthusiastische Kritiken, wurde auf The Wire Tapper #45 präsentiert und in mehreren Best-of-2017 Listen (z.B. Skug, Opduvel) gereiht.

„Begehren und Zorn, zwei der elementarsten, unkontrollierbaren seelischen Antriebe, die durch ihre Fähigkeit, die Person physisch in Mitleidenschaft zu ziehen, miteinander in Verbindung stehen, wurzeln tief im grenzenlosen, freien Strom des Unbewussten. Sie mögen die Überschreitung schlechthin aller Emotionen sein – wenn alles andere bereits zum Ausdruck kam und vorläufig ausgeschöpft wurde, können sie noch gewaltsam hervorbrechen. Sie überschreiten schlichte Beherrschung. Verlangen stattdessen wie unaufhörlicher Juckreiz unablässiges Kratzen, bis endlich, unter hässlich abgekauten Nägeln die Oberfläche nachgibt, die Haut aufreißt und diesen dünnen Spuren entlang Blutblüten aufbrechen. Kruste kann sich keine bilden. Jeder Schorf wird abgeschabt. Diese Triebe verlangen vielmehr nach unendlicher physischer Befriedigung. Sie wirken über den Körper, manifestieren sich auf und in ihm: Blutrausch und Vergessen.“
Jack Sargeant

Support

MÄUSE (Tex Rubinowitz + Gerhard Potuznig)

MÄUSE, gegründet 1994 von Gerhard Potuznik und Tex Rubinowitz, aufgelöst 1999, weil sie von den Medien falsch verstanden wurden, zehn Jahre später Neustart, aber mit wechselnden Mitmusikern, um die Last der Missverständnisse zu teilen, 2018 der abermalige Entschluss Mäuse endgültig aufzulösen, und es mit einem Neustart mit einem weit seriöseren Namen zu wagen, und das soll in der Art Lounge des Café Korbs geschehen, wenn Potuznik und Rubinowitz es mit allerletzter verbliebener Kraft als RUDI & FERNANDO versuchen.

Begin typing your search term above and press enter to search. Press ESC to cancel.

Back To Top